Goerres-Eule
Hinterglasbild, Jodie, 6a, 2009-10

 

Städtisches Görres-Gymnasium Düsseldorf

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Grundsätze der Leistungsbewertung im Fach Sport

Die Grundsätze der Leistungsbewertung am Görres-Gymnasium orientieren sich an den entsprechenden Bestimmungen der Allgemeinen Schulordnung, dem Lehrplan Sport sowie fachinternen Absprachen des Sportkollegiums am Görres-Gymnasium.

Folgende Grundsätze der Leistungsbewertung sind festzuhalten:

Zu den Leistungsüberprüfungen im Fach Sport gehören zunächst einmal die kontinuierlich zu erbringenden sportmotorischen Leistungen in Demonstrationen und sportmotorischen Tests sowie weitere fachliche Leistungen. Die weiteren fachlichen Leistungen werden insbesondere in Beiträgen zur Unterrichtsgestaltung und zu den Unterrichtsgesprächen, durch die Mitarbeit in Projekten, in schriftlichen Übungen, Referaten, Protokollen und Hausaufgaben sichtbar. Bei der Bewertung der Leistungen im Rahmen eines Unterrichtsvorhabens sind insbesondere die festgelegten pädagogischen Perspektiven relevant.

Zu den einzelnen Bewertungsbereichen:

Demonstrationen

Demonstrationen dienen der Überprüfung der Qualität von Bewegungsausführung und Bewegungsgestaltung nach vorgegebenen oder vereinbarten Kriterien. Sie lassen sich in unterschiedlichen Formen und in verschiedenen Situationen zur Lernerfolgsüberprüfung nutzen, z.B. als beobachtbare Bewegungshandlung im Lern- und Übungsprozess, als punktuelle Überprüfung der gesamten Lerngruppe in Bezug auf eine Bewegungsaufgabe oder auch als Präsentation der Arbeitsergebnisse einer Partner- oder Gruppenarbeit.

Motorische Tests

Motorische Tests erfassen quantitativ messbare sportmotorische Leistungen in Bezug auf sportbereichsspezifisches Können und die zugehörigen konditionellen und koordinativen Fähigkeiten. Sie ermöglichen insbesondere eine objektive Feststellung sowohl der individuellen Leistung als auch deren Steigerung.

Beiträge zur Unterrichtsgestaltung

Auch im Mitgestalten der Unterrichtssituation durch Schülerinnen und Schüler wird Lernerfolg sichtbar. Dabei können die neben motorischen Können und Kenntnissen vor allem Methodenkompetenz nachweisen. Lernerfolge lassen sich dabei in unterschiedlichen Handlungssituationen erkennen, z.B. beim selbstständigen Planen und Gestalten einzelner Unterrichtsphasen, beim sach- und sicherheitsgerechten Herrichten der Übungsstätte, bei der Betreuung von Mitschülern im Rahmen unterrichtlicher Situationen, bei der Durchführung von Sicherheits- und Hilfestellung und bei der Übernahme von Schiedsrichter- und Kampfrichteraufgaben.

Beiträge zu Unterrichtsgesprächen

Durch ihre Beiträge zu Unterrichtsgesprächen können Schülerinnen und Schüler nachweisen, dass sie eine Aufgabenstellung oder ein Problem verstanden haben, Kenntnisse sachlich und terminologisch richtig wiedergeben und reflektiert anwenden können und dass sie in der Lage sind, Ergebnisse übersichtlich strukturiert zusammenzufassen.

Schriftliche Übungen

Schriftliche Übungen ermöglichen die Überprüfung von Kenntnissen, die im Verlauf des lern- und Übungsprozesses vermittelt wurden. Deren Aufgabenstellung muss sich unmittelbar aus dem Unterricht ergeben und so begrenzt sein, dass für ihre Bearbeitung keinesfalls mehr als 30 Minuten erforderlich sind.

Kurzreferate

Das Referat ist auch im Fach Sport geeignet, studienbezogene Arbeitstechniken anzuwenden und einzuüben, die in anderen Fächern erlernt wurden. Es bereitet außerdem auf die in der mündlichen Abiturprüfung geforderten Qualifikation eines zusammenhängenden Vortrags einer selbstständig zu lösenden Aufgabe vor.

Protokolle

Das Anfertigen von Protokollen gehört zum Einüben studienvorbereitender Arbeitstechniken, wie z.B. konzentriertes Beobachten oder Zuhören. Es eignet sich insbesondere auch zur Beschäftigung verletzter, nicht aktiv am Sportunterricht teilnehmender Schülerinnen und Schüler.

Hausaufgaben

Hausaufgaben ergänzen die Arbeit im Unterricht, sie dienen einerseits seiner Vorbereitung und andererseits der Festigung und Sicherung des dort Erarbeiteten.

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