Goerres-Eule
Hinterglasbild, Jodie, 6a, 2009-10

 

Städtisches Görres-Gymnasium Düsseldorf

Humanistisches Gymnasium seit 1545

 

 

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Curriculum Latein G8

Klasse 5 / Sexta

Sprachkompetenz

[Die hier und im Folgenden angegebenen Lektionen beziehen sich auf das Lehrwerk "Salvete", Cornelsen-Verlag 2007]

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Fakultatives

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Klasse 6 / Quinta

Sprachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Fakultatives

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Klasse 7 / Quarta

Sprachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Fakultatives

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Klasse 8 / Untertertia

Sprachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Themen, Autoren, Texte

(jeweils fakultativ und in Auswahl)

Fakultatives

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Klasse 9 / Obertertia

Sprachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Themen, Autoren, Texte

(jeweils fakultativ und in Auswahl)

Fakultatives

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Klasse 10 / Untersekunda

Sprachkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Textkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Kulturkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Methodenkompetenz

Die Schülerinnen und Schüler

Themen, Autoren, Texte

(jeweils fakultativ und in Auswahl)

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Vertiefungskurse

Gemäß den Vorgaben für die Vertiefungsfächer (§§ 8, 11 und 13 der Verordnung über den Bildungsgang und die Abiturprüfung, kurz APO-GOSt) gilt folgendes:

Der Vertiefungsunterricht zielt insbesondere auf die Weiterentwicklung und Sicherstellung der Kompetenzen, die für eine erfolgreiche Mitarbeit in der Qualifikationsphase erforderlich sind. Er ersetzt nicht Aufgaben des Regelunterrichts, sondern dient der "perspektivischen" Förderung im Blick auf in der Qualifikationsphase vorausgesetzte Kompetenzen. Vertiefungskurse verfügen somit über ein eigenes Curriculum und sind auf systematische Lernprogression ausgerichtet. Um flexibel und gezielt auf die Förderbedarfe der Schülerinnen und Schüler eingehen zu können, müssen die Angebote modular gestaltet werden, wobei der jeweiligen Fachkonferenz die Entscheidung über die fachlichen Schwerpunkte und die inhaltliche Ausgestaltung obliegt.

In der Konzeption der Vertiefungsfächer sind schriftliche Leistungsüberprüfungen (Klausuren) nicht vorgesehen, wohl aber geeignete Formen der Feststellung der Lernausgangslage und der Ergebnissicherung, die der Diagnose, nicht der Leistungsbeurteilung dienen. Auf Hausaufgaben sollte verzichtet werden, um eine Überforderung zu vermeiden. Die Benotung erfolgt gemäß VV zu § 13 APO-GOSt. An die Stelle der herkömmlichen Benotung treten qualifizierende Bemerkungen ("teilgenommen", "mit Erfolg teilgenommen", "mit besonderem Erfolg teilgenommen"). Ggf. müssen Leistungen von Schülerinnen und Schülern, die ihrer Teilnahmepflicht nicht nachkommen, als nicht beurteilt ausgewiesen werden. Unentschuldigte Fehlzeiten werden entsprechend auf dem Zeugnis vermerkt.

Um möglichst genau an den Stärken und Schwächen der Schülerinnen und Schüler ansetzen zu können, bietet es sich an, in verschiedenen Phasen eines Vertiefungskurses diagnostische Materialien einzusetzen. Hier ist sowohl eine Selbstdiagnostik der Lernenden als auch eine Diagnostik durch die Lehrenden wichtig. Lernfortschritte und Lernerfolge sowie Lernschwierigkeiten und Ansatzpunkte für eine sinnvolle Weiterarbeit lassen sich in Lerntagebüchern erfassen, indem individuelle Lernwege und Ergebnisse in chronologischer Abfolge sukzessive und regelmäßig dokumentiert werden.

Fachliche Kriterien für die Zuweisung zu den Vertiefungskursen werden von der Fachkonferenz festgelegt.

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Zuweisungskriterien

Maßgeblich sind die Noten der Schulhalbjahre 8.2 und 9.1 unter besonderer Berücksichtigung der schriftlichen Arbeiten.

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Module

Im Fach Latein zeigen Erfahrungen in den Schulen, dass die leistungsschwächeren Schülerinnen und Schüler zwar über grundlegende, jedoch eher isolierte Kenntnisse in den Bereichen der Lexik, der Morphologie und der Syntax verfügen. Diese Schülerinnen und Schüler zeigen häufig Probleme bei der Identifizierung und adäquaten Wiedergabe grammatischer Phänomene im Satzganzen und bei der Aufschlüsselung eines komplexeren Satzgefüges mit Hilfe geeigneter Analysemethoden. Zudem mangelt es grundsätzlich auch an lexikalischer und morphologischer Sicherheit, andererseits an der erforderlichen methodischen Selbstständigkeit, um lateinische Originaltexte sicher de- und rekodieren zu können. Hypotaktische Strukturen stellen eine häufige Fehlerursache dar, da deren Rekodierung aufgrund der Unübersichtlichkeit des Satzgefüges als schwierig empfunden wird. Satzstrukturanalysen können oft nicht systematisch genug durchgeführt werden, sodass Gliederungssignale wie Subjunktionen übersehen und Haupt- und Gliedsätze vertauscht bzw. syntaktisch falsch fortgesetzt werden.

Bei schwächeren Schülerinnen und Schülern machen - trotz des Einsatzes eines zweisprachigen Wörterbuches - Vokabel- und Vokabelbedeutungsfehler oft einen Großteil der Gesamtfehlerzahl in den schriftlichen Leistungen aus. Vokabelfehler führen auch zu unerlaubten Veränderungen am Ausgangstext, z. B. wenn Schülerinnen und Schüler versuchen, Kasusendungen und Konstruktio-nen und somit die Syntax des Originaltextes den eigenen Vokabelvorstellungen anzupassen. Der selbstständige Einsatz des Wörterbuches, vor allem in Klassenarbeiten und Klausuren, stellt oft ein erhebliches Problem dar und führt zu sinnentstellenden Übersetzungen, da die Schülerinnen und Schüler häufig kontextuell nicht passende Vokabelbedeutungen wählen, die weiterführenden Anga-ben des Wörterbuches (z. B. Zeichen, Siglen und Abkürzungen) nicht sachangemessen deuten oder die deklinierte bzw. konjugierte Form aufgrund fehlender morphologischer Sicherheit nicht sach-angemessen auf die Lemmata zurückführen können.

Aufgrund dieser Beobachtungen werden folgende Module behandelt, wobei jedes Halbjahr je ein Modul aus dem Bereich der Semantik und ein Modul aus dem Bereich der Syntax umfasst, damit dem Umstand Rechnung getragen wird, dass Schülerinnen und Schüler mit einem hohen Förder- und Angleichbedarf zum Halbjahr das Vertiefungskurs-Fach wechseln können:

Weitere satzwertige Konstruktionen (AcI, AcP, NcI, Gerundium, Gerundivum) sowie ggf. andere bedarfsorientierte Schwerpunkte werden anhand zusätzlicher Arbeitsmaterialien wiederholt und gefestigt.

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© FK Latein des Städt. Görres-Gymnasiums Düsseldorf