Willkommen auf der Website des GÖRRES GYMNASIUMS in Düsseldorf!

Alumni

Der Verein der Ehemaligen des Görres- (früheren Hohenzollern-) Gymnasiums wurde am 2. August 1926 gegründet und feierte im Jahre 1996 sein siebzigjähriges Bestehen.
Die Gründer hatten damals nicht im Sinn, einen Verein weinseliger alter Herrn zu schaffen, die sich regelmäßig im verqualmten Hinterzimmer einer Gaststätte trafen, um sich Geschichten aus längst vergangenen Pennälerzeiten zu erzählen und an Streiche der Schüler oder Marotten ihrer Lehrer zu erinnern.
Der Zweck der Gründung war vielmehr, wie es in der Gründungsurkunde heißt, ganz konkret die Förderung der Anstalt in jeder Beziehung. Besonders diesem Ziel ist der Verein bis heute treu geblieben.
Immer dann, wenn der Förderverein nicht in der Lage ist, der Schule zu helfen, da er seiner Satzung nach nur dort Hilfe leisten kann, wo sie den Schülerinnen und Schülern umittelbar zugute kommt, versuchen die Ehemaligen einzuspringen. Das geschieht nicht laut und mit Getöse, sondern manches größere oder auch nur kleine Loch wurde in der Vergangenheit in aller Stille gestopft.
Es ging dabei z.B. um Papier für den Kopierer, wichtige Bücher für die einzelnen Fachschaften, Ergänzungen und Reparaturen der Computer, Geräte für die Naturwissenschaften und um die Unterstützung von Aktivitäten des Chores. Darüber hinaus hat der Verein die Herausgabe einiger Schriften (z.B. der Festschrift anläßlich des 450-jährigen Bestehens unserer Schule) finanziert.
Aber die Unterstützung der Anstalt besteht nicht nur aus klingenden Münzen. Man erinnere sich, um ein Beispiel zu nennen, an die erfolgreich verlaufenen Informationstage zur Berufsberatung, wo Ehemalige es den Schülerinnen und Schülern ermöglichten, einen ins Auge gefassten Beruf näher kennenzulernen.

Kontakt: www.goerres-ehemalige.de

Betreuung: Philipp Schuch (Abitur 2000)
Der Vereinsvorstand:
Vorsitzender:
Michael Roesen
Schriftführer:
Philipp Schuch

Bankverbindung:
Postbank Köln 30373-501 (BLZ 370 100 50)
IBAN: DE45 3701 0050 0030 3735 01
SWIFT/BIC: PBNKDEFF

 Außerdem bietet der Verein den Ehemaligen natürlich die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu bleiben, da er die Anschriften aller Abiturientinnen und Abiturienten der letzten siebzig Jahre verwaltet. Erfahrungsgemäß möchten viele Schülerinnen und Schüler nach ihrem Abitur zunächst einmal nichts mehr mit der Schule zu tun haben. Sie widmen sich der weiteren Ausbildung, versuchen in ihrem neuen Beruf Fuß zu fassen und gründen eine Familie. Aber nach einiger Zeit stellen sie sich dann immer häufiger die Frage:
"Was macht wohl dieser, wie geht es wohl jenem? Man sollte mal ein Klassentreffen veranstalten.“ Hier springt nun der Verein ein, indem er die alten Klassenlisten mit den neuesten Anschriften zur Verfügung stellt und auf Wunsch auch bei der Organisation (Tischbestellung in einem Lokal, Programmvorschläge, Besuch der Schule etc.) der Veranstaltung hilft. Da sich viele Klassen in alle Welt zerstreut und den Kontakt zu Düsseldorf weitgehend verloren haben, nehmen sie diese Hilfe dankbar an.
Es geht aber nicht nur um die Anschriften ganzer Klassen. Sehr oft melden sich Ehemalige bei uns, die um die Adresse eines alten Banknachbarn bitten, zu dem der Kontakt nach langen Jahren wieder aufgenommen werden soll. Gerade in letzter Zeit kamen zunehmend auch Anfragen nicht nach Namen, sondern nach bestimmten Berufen, wobei es meist wohl darum geht, Kontakte zu knüpfen oder die Chancen in einem Beruf auszuloten. Nach einer Prüfung, ob die Anfrage wirklich von einem Ehemaligen und nicht von einem kommerziellen Unternehmen kommt, sind wir natürlich bereit, auch hier zu helfen.
Darüber hinaus ist es unser Ziel, den Kontakt der Ehemaligen zu ihrer alten Schule zu fördern. Um diesen Kontakt überhaupt nicht erst abreißen zu lassen, drucken wir seit neuestem in den jährlichen Rundbriefen, die jedem Ehemaligen zugeschickt werden, der uns seine aktuelle Anschrift bzw. E-Mail Adresse mitgeteilt hat, einen ausführlichen Auszug aus der Schulchronik des vergangenen Jahres, der auf großes Interesse stößt, wie uns immer wieder bestätigt wird.
In der Vorstellung vieler, die vor Jahren ihr Abitur gemacht haben, ist die Schule stehen geblieben. Sie glauben, daß sich in ihrer "Penne“ nicht viel geändert haben kann und der Schulalltag wie eh und je abläuft. Umso erstaunter sind sie dann, wenn sie anläßlich eines Besuches im Görres durch das Schulgebäude geführt werden und feststellen, daß auch Mädchen die Schule besuchen, Lehrerinnen unterrichten, daß sich der Unterricht in Fächern und Stil geändert hat, wie reich das Angebot des heutigen Görres-Gymnasiums ist.
Typisch ist in diesem Zusammenhang der Satz eines Ehemaligen, der nach seinem Abitur vor sechzig Jahren zum ersten Mal wieder die Schule betrat und erstaunt festellte: "Ich kann mir gar nicht vorstellen, wenn ich an meine Zeit denke, daß eine Schule so sauber ist und alle hier so freundlich und diszipliniert miteinander umgehen.“ Die Schulzeit dieses Herrn lag natürlich wirklich lange zurück. Aber bedenken Sie, daß sich die Schule ständig weiterentwickelt und es für Sie interessant sein kann, schon nach wenigen Jahren wieder einmal die alte Schule zu besuchen.
Eine andere Möglichkeit, von der in den vergangenen Jahren mehrfach Gebrauch gemacht wurde, ist ein Besuch in der Schule anläßlich eines runden Abiturjubiläums, für den wir gern eine Führung durch das Haus, ein Gespräch mit dem Schulleiter und evtl. auch einen Unterrichtsbesuch vorbereiten. Es braucht ja nicht gerade schon der fünfte Jahrestag zu sein, da ein solcher Unterrichtsbesuch immer auch eine Unterbrechung des geordneten Unterrichtsablaufs darstellt und deshalb nur bei nicht zu großen Gruppen möglich ist.
Natürlich sind wir bei der Führung der Kartei auf Ihre Mithilfe angewiesen. Teilen Sie uns daher bitte mit, wenn Sie umgezogen sind oder sich nach der Heirat Ihre Name geändert hat. Jeder, der das Görres-Gymnasium länger besucht hat, gehört automatisch zum Verein der Ehemaligen. Diese Zugehörigkeit bedeutet nicht automatisch eine finanzielle Belastung, da der Verein keinen Beitrag erhebt, sondern sich ausschließlich von Spenden finanziert.
Wenn Sie also demnächst wieder ein Rundschreiben des Vereins erhalten, in dem unter anderem auch auf unsere Kontonummer hingewiesen wird, dann denken Sie bitte daran, daß die genannten Ziele des Vereins nur wirksam verfolgt werden können, wenn die Spenden weiterhin so reichlich fließen wie bisher. Zu Ihrer Beruhigung sei betont: Die Vereinstätgkeit ist ehrenamtlich. Niemand aus dem Vorstand bekommt auch nur einen Pfennig Aufwandsentschädigung.
Der sehr geschrumpfte Traditionsstammtisch in Düsseldorf findet weiterhin an jedem ersten Montag im Monat statt. Wir treffen uns nicht mehr im „Hirschchen“, sondern bei „Vossen“ Helmholtzstraße / Hüttenstraße. Das Lokal ist mit den Linien 707, 708, 715 und 725 zu erreichen.
Wegen gelegentlicher Ausfälle der Treffen ist es ratsam, sich vor einer Teilnahme bei dem Vereinsvorstand zu erkundigen.