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Politik / Sozialwissenschaften

Sowi

 

Politik / Sozialwissenschaften

Lehrplan Sozialwissenschaften

  • Jahrgangsstufe 11

    • 11 a
      • Inhaltsfeld [1]
        • Marktwirtschaft, Produktion, Konsum, Verteilung
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1, MF 2, MF 4[3]
      • Themenbeispiele [2]
        • Stellung des Verbrauchers in der Marktwirtschaft; Wettbewerb und Konzentration
    • 11 b
      • Inhaltsfeld [1]
        • Individuum, Gruppe, Institutionen
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1, MF 2, MF 4 [3]
      • Themenbeispiele [2]
        • Soziale Rolle: Bindeglied zwischen Gesellschaft und Individuum; Soziale Gruppe, Sozialisation
    • 11 c
      • Inhaltsfeld [1]
        • Politische Strukturen und Prozesse
      • Methodenfelder [1]
      • Themenbeispiele [2]
        • Formen politischer Partizipation; Strukturprinzipien des politischen Systems


  • Jahrgangsstufe 12

    [zum Seitenanfang]

    • 12 I
      • Inhaltsfeld [1]
        • Wirtschaftspolitik
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1, MF 2, MF 4, MF 5
      • Themen [2]
        • Analyse der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung: Wirtschaftswachstum, Beschäftigung, Preisentwicklung, Außenhandel
        • Wirtschaftspolitische Konzeptionen (angebots- und nachfrageorientierte Politik, alternative Wirtschaftspolitik), wirtschaftspolitische Zielkonflikte
        • Kontroverse Perspektiven zum Wirtschaftsstandort Deutschland im Zeitalter der Globalisierung
    • 12 II
      • Inhaltsfeld [1]
        • Gesellschaftsstruktur und sozialer Wandel
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1, MF 2, MF 5
      • Themen [2]
        • Die Entwicklung der Einkommens- und Vermögensverteilung in Deutschland seit 1990
        • Modelle und Theorien zur Beschreibung, Analyse und Deutung gesellschaftlicher Ungleichheit (Kriterien für Klassen- und Milieutheorien, Schichtmodelle, Individualisierungsthese)
        • Das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes; Grundzüge kontroverser Positionen zur Ausgestaltung des Sozialstaats in Deutschland
        • Sozialer Wandel in den Bereichen Werte, Lebensformen, Arbeit


  • Jahrgangsstufe 13

    [zum Seitenanfang]

    • 13 I
      • Inhaltsfeld [1]
        • Globale politische Strukturen und Prozesse
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1, MF 2, MF 5, MF 6
      • Themen [2]
        • Ziele und Aufgaben internationaler Politik: Menschenrechte, Friedenssicherung
        • Struktur und Bedeutung der UNO in der internationalen Politik
        • Perspektiven einer erweiterten Europäischen Union
    • 13 II
      • Inhaltsfeld [1]
        • Neues integrativ zu behandelndes Thema; Ganzschrift
      • Methodenfelder [1] [4]
        • MF 1 - 6
      • Themenbeispiel [2]
        • Heinz Bude: Die Ausgeschlossenen


  1. Die Richtlinien unterscheiden im Fach Sozialwissenschaften zwischen Inhalts- und Methodenfeldern. Die Zuordnung von Inhalts- und Methodenfeldern wurde von der Fachkonferenz festgelegt.
  2. Die Fachkonferenz unterstreicht, dass Kursthemen - abgesehen von den Vorgaben für das Zentralabitur - von Lehrenden und Kursen gemeinsam festgelegt werden.
    Die Angaben für die Kurse 12.1 - 13.1 wurden an die Vorgaben für den Abiturjahrgang 2011 angepasst.
    Vgl. dazu die Angaben zum Fach "Sozialwissenschaften" [externer Link] auf dem Server der "Standardsicherung NRW".
  3. Eine Befragung soll durchgeführt werden abhängig von : - aktuellem Thema, - Interesse der Schüler (evtl. Zusammenarbeit mit Informatik/Mathematik) (vgl. Richtlinien S. 92)
  4. MF l: Gewinnung, Verarbeitung, Darstellung von Informationen; MF 2: Umgang mit Fachbegriffen; MF3: Umgang mit empirischen Verfahren; MF 4: Umgang mit hermeneutischen Verfahren; MF 5: Umgang mit fachwissenschaftlichen Theorien; MF 6: Untersuchung des Zusammenhangs von Wissenschaft und Verwertung

 

© FK Politik/Wirtschaft / Sozialwissenschaften, Städtisches Görres-Gymnasium Düsseldorf

Politik

 

Politik / Sozialwissenschaften

Lehrplan Politik

  • Klasse 6

    • Gesellschaft (Familie, Schule, Freizeit, Arbeitswelt)
      • Soziales Verhalten in Rollen und Gruppen; Konflikte
        • Schule
        • Freizeit
        • Außenseiter / Minderheiten
          • [Qual.: 5, 6, 7, 9]
          • PFRPB: 6
    • Wirtschaft (Bedürfnisse, Markt, Arbeitswelt, Staat)
      • Bedürfnisse
        • Geld
        • Taschengeld / Haushaltsgeld
          • [Qual.: 1, 2, 7, 8]
          • PFRPB: 2 / PFRÖB-SI: 1, 3
      • Auswirkungen der Arbeit auf die Familie
          • [Qual.: 1, 7]
          • PFRPB: 2 / PFRÖB-SI: 5, 6
      • Umwelt
        • Müll
        • Verursacherprinzip / Verbraucherprinzip
          • [Qual.: 4, 5, 11]
          • PFRPB: 4 / PFRÖB-SI: 1, 7
    • Öffentlichkeit (Schule, Parteien, Verbände, Staat, Medien)
      • Information und Mitbestimmung
        • Mitwirkung in der Schule (Klassensprecher, Wahlverfahren, freies / imperatives Mandat)
        • Fernsehen
        • Gemeinde
          • [Qual.: 2,3]
          • PFRPB: 1
    • Internationale Beziehungen
      • Fremde Gesellschaften und kulturelle Prägungen
        • Kinder ausländischer Mitbürger
        • Kinder in der "Dritten Welt" (Ursachen für die Lage der 3. Welt; Bevölkerungsentwicklung; Probleme der Entwicklungshilfe; karitative Hilfe / Hilfe zur Selbsthilfe)
          • [Qual.: 9, 10]
          • PFRPB: 3 / FRÖB-SI: 6, 8


  • Klasse 8

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    • Gesellschaft (Familie, Schule, Freizeit, Arbeitswelt)
      • Verhaltensprägung und -steuerung durch Gruppen
        • Familie
        • Jugendliche in rechtsradikalen Gruppen
          • [Qual.: 5, 6, 8, 9]
          • PFRPB: 6
    • Wirtschaft (Bedürfnisse, Markt, Arbeitswelt, Staat)
      • Verbraucher / Markt
        • Angebot / Nachfrage
        • Preis
        • Marktmodell
          • [Qual.: 1, 2, 8]
          • PFRPB: 2 / PFRÖB-SI: 1, 2, 3
      • Verhältnis von Ökologie und Ökonomie
        • Aktuelle Probleme
          • [Qual.: 2, 8, 11]
          • PFRPB: 4 / PFRÖB-SI: 7
      • Humanisierung der Arbeitswelt
          • [Qual.: 1, 7]
          • PFRPB: 2 / PFRÖB-SI: 5
    • Öffentlichkeit (Schule, Parteien, Verbände, Staat, Medien)
      • Merkmale parlamentarischer Demokratie
        • Gemeinde
        • Parteien
        • Gewaltenteilung
        • Machtkontrolle
          • [Qual.: 2,3]
          • PFRPB: 1
      • Massenmedien
        • Presse / Pressefreiheit
        • Neue Medien
          • [Qual.: 2]
          • PFRPB: 1, 5, 8 / PFRÖB-SI: 1, 5, 8
    • Internationale Beziehungen
      • Europa
        • Begriff
        • vereintes / erweitertes Europa
          • [Qual.: 2, 10]
          • PFRPB: 3


  • Klasse 10

    [zum Seitenanfang]

    • Gesellschaft (Familie, Schule, Freizeit, Arbeitswelt)
      • Gesellschaftliche Strukturen und sozialer Wandel
        • Generationenkonflikt
        • Jugendkulturen
        • Vorurteile / Aggression
        • soziale Gerechtigkeit
          • [Qual.: 1, 5, 6, 9]
          • PFRPB: 6, 7
    • Wirtschaft (Bedürfnisse, Markt, Arbeitswelt, Staat)
      • Soziale Marktwirtschaft / Wirtschaftspolitik
          • [Qual.: 1, 2, 8]
          • PFRÖB-SI: 6, 8
      • Arbeitslosigkeit
        • gesellschaftliche und wirtschaftliche Ursachen
        • gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen
        • individuelle Folgen
          • [Qual.: 1, 5, 8, 12]
          • PFRPB: 2, 7 / PFRÖB-SI: 5, 6
      • Umweltschutz/Umweltpolitik
          • [Qual.: 2, 8, 11]
          • PFRPB: 4 / PFRÖB-SI: 7
    • Öffentlichkeit (Schule, Parteien, Verbände, Staat, Medien)
      • Politische Entscheidungsprozesse im parlamentarischen System
        • kommunale Ebene / Parteien als Mittler zwischen Bürger und Staat
        • politische Entscheidungsprozesse (Wahlen, Parteiendemokratie)
        • Bürgerbeteiligung durch Bürgerinitiativen
          • PFRPB: 1
      • Presse als 4. Gewalt
          • [Qual.: 2, 3, 4, 5]
          • PFRPB: 5
    • Internationale Beziehungen
      • Frieden und Krieg
        • Frieden
        • Zivilisierung
        • Erscheinungsformen und Lösungsmöglichkeiten von Konflikten
          • [Qual.: 6, 10, 11]
          • PFRPB: 8
      • Menschenrechte
          • [Qual.: 2, 10, 11]
          • PFRPB: 1
      • EU
        • Anfänge
        • Agrarmarkt
        • Binnenmarkt / WWU
        • Verfassung
        • Zukunftsperspektiven
          • [Qual.: 2, 10]
          • PFRPB: 3 / PFRÖB-SI: 3, 8


© FK Politik / Sozialwissenschaften, Städtisches Görres-Gymnasium Düsseldorf

Politik-Wirtschaft 8-9 (G8)

 

Schulinternes Curriculum Politik/Wirtschaft - Klasse 8 & 9

Vorbemerkung:

Das schulinterne Curriculum basiert auf dem Kernlehrplan Sekundarstufe I für das Fach Politik/Wirtschaft am Gymnasium und ist vorläufig, d.h., es wird nach Vorliegen der Materialien zur Umsetzung der Kompetenzorientierung überarbeitet werden (Festlegung der obligatorischen und fakultativen Unterrichtsvorhaben ...).

InhaltsfeldSchwerpunkteSachkompetenzmögliche Themen
7   Die Schülerinnen und Schüler  
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
  • Demokratische Institutionen in der Bundesrepublik Deutschland - Prinzipien, Formen und Zusammenwirken
  • Staatsbürgerschaft, Wahlen und Parlamentarismus im föderalen System der Bundesrepublik Deutschland
  • Grundlagen des Rechtsstaats sowie Gefährdungen und Sicherung von Grund- und Menschenrechten
  • Ursachen und Abwehr von politischem Extremismus und Fremdenfeindlichkeit
  • ... legen das Konzept des Rechts- bzw. demokratischen Verfassungsstaates (einschließlich der Verfassungsorgane) differenziert dar und beschreiben die Rolle des Bürgers in der Demokratie - insbesondere unterschiedliche Formen politischer Beteiligung
  • ... erklären die Funktion und Bedeutung von Wahlen und Institutionen im demokratischen System
  • ... erläutern Ursachen und Erscheinungsformen sowie Abwehr-möglichkeiten im Bereich des politischen Extremismus und der Fremdenfeindlichkeit
  • Demokratie (Begriff)
    [8]
  • Grundzüge der politischen Ordnung der Bundesrepublik
    [8]
  • Beteiligung in der Demokratie
    [8]
  • Politischer Extremismus in Deutschland
    [9]
8   Die Schülerinnen und Schüler  
Grundlagen des Wirtschaftsgeschehens
  • Markt und Marktprozesse zwischen Wettbewerb und Konzentration
  • die Funktionen des Geldes
  • ... erläutern die Grundprinzipien, Möglichkeiten und Probleme der Marktwirtschaft und beschreiben den Wirtschaftskreislauf sowie die Funktionen des Geldes
    [8/9]
  • ... unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung
    [9]
  • Wie funktioniert die Marktwirtschaft? (Modell und Realität)
    [8]
  • Nachhaltige Holz- [Wasser-]wirtschaft
    [8]
  • Unternehmensformen und die Rolle der Unternehmerin bzw. des Unternehmers in der Marktwirtschaft
 
  • Unternehmen - Formen und Funktionen
  • Soziale Marktwirtschaft und ihre Herausforderungen durch die Globalisierung
  • ... analysieren die Bedeutung und die Herausforderungen des Globalisierungs-prozesses für den Wirtschaftstandort Deutschland exemplarisch
  • Globalisierung - Bedrohung oder Chance
    [9]
9   Die Schülerinnen und Schüler  
Zukunft von Arbeit und Beruf in einer sich verändernden Industrie-, Dienstleistungs- und Informationsgesellschaft
  • Berufswahl und Berufswegplanung (z.B. Ausbildung, Studium, Wege in die unternehmerische Selbstständigkeit)
  • Strukturwandel von Unternehmen und Arbeitswelt durch neue Technologien für die Wirtschaft und die Auswirkungen auf den Alltag
  • ... legen Wege sowie Chancen und Risiken der unternehmerischen Selbstständigkeit dar
  • ... erläutern die Bedeutung von Qualifikationen für die Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt
10   Die Schülerinnen und Schüler  
Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
  • Quantitatives versus qualitatives Wachstum, das Prinzip des nachhaltigen Wirtschaftens
  • Innovationspotenziale ökologisch orientierter Produktion
  • ... unterscheiden zwischen qualitativem und quantitativem Wachstum und erläutern das Konzept der nachhaltigen Entwicklung
  • Möglichkeiten und Chancen umweltgerechten Handelns
    [8/9]
11   Die Schülerinnen und Schüler  
Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
  • Strukturen und nationale sowie internationale Zukunftsprobleme des Sozialstaats und der Sozialpolitik
  • die Verteilung von Chancen und Ressourcen in der Gesellschaft
  • Einkommen und soziale Sicherung zwischen Leistungsprinzip und sozialer Gerechtigkeit
  • ... erläutern Grundsätze des Sozialstaats-prinzips und legen die wesentlichen Säulen der sozialen Sicherung sowie die Probleme des Sozialstaates (Finanzierbarkeit, Generationengerechtigkeit etc.) dar
  • ... analysieren Dimensionen sozialer Ungleichheit und Armutsrisiken in der gegenwärtigen Gesellschaft exemplarisch
  • Sozialstaat in der Krise
    [9]
  • Soziale Ungleichheit und soziale Gerechtigkeit
12      
Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
  • personale Identität und persönliche Lebensgestaltung im Spannungsfeld von Selbstverwirklichung und sozialen Erwartungen
  • Werte und Wertewandel in der Gesellschaft
  • Ursachen und Folgen von Migration sowie Möglichkeiten und Schwierigkeiten des Zusammenlebens von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen
 
  • Bedeutung des sozialen Wandels für die Gesellschaft und die Menschen
    [9]
  • Wandel der Arbeitswelt
    [9]
  • Zuwanderung in Deutschland
    [8]
13      
Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
  • Bedeutung von Formen und Möglichkeiten der Kommunikation sowie Information in Politik und Gesellschaft
  • politische und soziale Auswirkungen neuer Medien
  • globale Vernetzung und die Rolle der Medien
  • ... beschreiben die Chancen und Risiken neuer Technologien für die Bereiche Politik, Wirtschaft und Gesellschaft
  • Nutzen und Gefahren sozialer Netzwerke
    [8]
  • Freiheit der Netzkommunikation und Netzsperren
    [9]
14      
Internationale Politik im Zeitalter der Globalisierung
  • Europa: Entwicklungen, Erwartungen und aktuelle Probleme
 
  • Wie funktioniert die EU?
  • Wie legitimiert sich europäische Politik?
  • Aufnahme der Türkei in die EU?
    [9]
  • ökonomische, politische und kulturelle Folgen von Globalisierungsprozessen anhand ausgewählter Beispiele
 
  • ...
  • aktuelle Probleme und Perspektiven der Friedens- und Sicherheitspolitik
 
  • Möglichkeiten und Probleme der internationalen Friedenssicherung [Anknüpfung an einen aktuellen Konflikt]
    [9]
 
Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • definieren eingeführte Fachbegriffe korrekt und wenden diese kontextbezogen an,
  • nutzen verschiedene - auch neue - Medien zielgerichtet zur Recherche, indem sie die Informationsangebote begründet auswählen und analysieren,
  • präsentieren Ergebnisse von Lernvorhaben und Projekten zielgruppenorientiert und strukturiert - ggf. auch im öffentlichen Rahmen,
  • nutzen verschiedene Visualisierungs- und Präsentationstechniken - auch unter Zuhilfenahme neuer Medien - sinnvoll,
  • wenden ausgewählte Fachmethoden an, indem sie z.B. eine Umfrage sinnvoll konzipieren, durchführen und auch mithilfe neuer Medien auswerten,
  • handhaben grundlegende Methoden und Techniken der politischen Argumentation sachgerecht und reflektieren die Ergebnisse z.B. im Rahmen einer Pro-Kontra-Debatte,
  • führen grundlegende Operationen der Modellbildung - z.B. bezüglich des Wirtschaftskreislaufs - durch,
  • planen das methodische Vorgehen zu einem Arbeitsvorhaben und reflektieren Gruppenprozesse mithilfe metakommunikativer Methoden.
Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • diskutieren problemorientiert über die Bedeutung von Wertorientierungen und begründen den eigenen Standpunkt,
  • beurteilen verschiedene wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Interessen hinsichtlich der zugrunde liegenden Wertmaßstäbe, hinsichtlich ihrer Verallgemeinerbarkeit bzw. universellen Geltungsmöglichkeit kriterienorientiert,
  • formulieren angemessene und konstruktive Kritik sowie Alternativen, zeigen multiperspektivische Zugänge auf und entwickeln für überschaubare und begrenzte Problemkonstellationen und Konflikte Lösungsoptionen,
  • entwickeln unter Rückgriff auf selbstständiges, methodenbewusstes und begründetes Argumentieren einen rationalen Standpunkt bzw. eine rationale Position, wählen Handlungsalternativen in politischen Entscheidungssituationen und legen den Verantwortungsgehalt der getroffenen Entscheidung dar,
  • reflektieren wirtschaftliche Entscheidungen und analysieren diese hinsichtlich ihrer ökonomischen Rationalität, ihrer Gemeinwohlverpflichtung, ihrer Wirksamkeit sowie ihrer Folgen und entwerfen dazu Alternativen,
  • reflektieren medial vermittelte Botschaften und beurteilen diese auch mit Blick auf dahinterliegende Interessen,
  • prüfen benutzte Kriterien und Sachverhalte durch neue Informationen und Gesichtspunkte prüfen, erweitern Detailurteile zu einem Gesamturteil und reflektieren den gesamten Prozess der Urteilsbildung,
  • unterscheiden in einem politischen Entscheidungsfall die verschiedenen Politikdimensionen (Inhalt, Form, Prozess).
Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • vertreten die eigene Positionen auch in der Auseinandersetzung mit kontroversen Sichtweisen in angemessener Form im (schul-) öffentlichen Raum und bereiten ihre Ausführungen mit dem Ziel der Überzeugung oder Mehrheitsfindung auch strategisch auf bzw. spitzen diese zu,
  • erkennen andere Positionen, die mit ihrer eigenen oder einer angenommenen Position konkurrieren, und bilden diese - ggf. probeweise - ab (Perspektivwechsel),
  • erstellen Medienprodukte (z.B. Leserbriefe, Plakate, computergestützte Präsentationen, Fotoreihen etc.) zu politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese intentional ein,
  • gehen mit kulturellen und sozialen Differenzen reflektiert und tolerant um und sind sich dabei der eigenen interkulturellen Bedingtheit ihres Handelns bewusst,
  • stellen ihre eigenen Fähigkeiten und Interessen im Spannungsfeld gesellschaftlicher Anforderungen hinsichtlich der anstehenden Berufswahl/Berufsorientierung dar und bereiten entsprechende Entscheidungen vor bzw. leiten diese ein,
  • sind dazu in der Lage, in schulischen Gremien mitzuarbeiten und ihre Interessen wahrzunehmen,
  • besitzen die Fähigkeit, eigene Rechte und Beteiligungsangebote wahrzunehmen und mit anderen gemeinsame Lösungswege zu erproben,
  • setzen sich mit konkreten Aktionen und Maßnahmen für verträgliche Lern- und Lebensbedingungen in der Schule und ggf. im außerschulischen Nahbereich ein,
  • werben argumentativ um Unterstützung für eigene Ideen.

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Hinweis zur Leistungsbewertung

Die Fachkonferenz Politik/Wirtschaft hat am 11.03.2010 die folgenden Verfahren und Kriterien festgelegt, die bis zum Beschluss über das endg&oumlültige schulinternen Curriculum Politik/Wirtschaft der Leistungsbewertung zugrunde gelegt werden können:

  • mündliche Beiträge zum Unterricht (Qualität, Häufigkeit und Kontinuität der Beiträge)
  • Erstellen von Produkten wie z.B. Dokumentationen zu Aufgaben
  • Beiträge zur Öffnung des Unterrichts zum Umfeld der Schule
  • Beiträge zu Gruppenarbeiten
  • Erstellen und freies Vortragen von Referaten
  • kurze schriftliche Leistungsüberprüfungen
  • Führen eines Heftes
  • Unterrichtsbeiträge auf der Basis von Hausaufgaben

In die Note eines jeden Schulhalbjahres gehen alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein, das heißt, dass zum Beispiel die Ergebnisse schriftlicher Überprüfungen oder die Note für ein Referat keine bevorzugte Stellung innerhalb der Notengebung haben.

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Politik-Wirtschaft 6 (G8)

 

Schulinternes Curriculum Politik/Wirtschaft - Klasse 6

Vorbemerkung:

Das schulinterne Curriculum basiert auf dem Kernlehrplan Sekundarstufe I für das Fach Politik/Wirtschaft am Gymnasium und ist vorläufig, d.h., es wird nach Vorliegen der Materialien zur Umsetzung der Kompetenzorientierung überarbeitet werden (Festlegung der obligatorischen und fakultativen Unterrichtsvorhaben ...).

InhaltsfeldSchwerpunkteSachkompetenzmögliche Themen
1   Die Schülerinnen und Schüler  
Sicherung und Weiterentwicklung der Demokratie
  • Beziehungen zwischen Politik und Lebenswelt: Lebenssituationen von Kindern und Jugendlichen in Familie, Schule und Stadt
 
  • Leben und Lernen in der Schule
  • Formen politischer Beteiligung, Rechte und Pflichten von Kindern und Jugendlichen
  • ... beschreiben Möglichkeiten der Mitgestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders und der Demokratie (Institutionen, Akteure und Prozesse)
  • Mitbestimmung in der Schule
  • Politik in der Gemeinde
2   Die Schülerinnen und Schüler  
Grundlagen des Wirtschaftens
  • wirtschaftliches Handeln als Grundlage menschlicher Existenz
  • Grundbedürfnisse des Menschen (Bedürfnishierarchie)
  • ... beschreiben die menschlichen Grundbedürfnisse und Güterarten
  • Bedürfnisse - was wir brauchen und wünschen
  • junge Menschen in der Konsumgesellschaft / Konsumentensouveränität und Verkaufsstrategienl
  • ... benennen ihre Rechte und mögliche Risiken als Verbraucherinnen und Verbraucher
  • Wie wird unser Kaufverhalten beeinflusst [Bedürfnisdeckung und Bedürfnisweckung: die Rolle der Werbung]?
  • Geldgeschäfte als Tauschgeschäfte

  • ... erläutern die Rolle des Geldes als Tauschmittel
  • Geschichte und Aufgaben des Geldes
  • Was können wir uns leisten - Einkommen / Taschengeld
3   Die Schülerinnen und Schüler  
Ökologische Herausforderungen für Politik und Wirtschaft
  • Nachhaltigkeit gesellschaftlichen Handelns sowie ökologische Herausforderungen im privaten und wirtschaftlichen Handeln, wie z.B. Umgang mit Müll, Wasser u.a.
  • ... stellen Beispiele für die Bedeutung von Umweltschutz im Alltag dar
  • Müllltrennung / -beseitigung in Düsseldorf
  • Wassergewinnung und Wasserverbrauch in Düsseldorf
  • Luftverschmutzung in Düsseldorf / Klimawandel
4   Die Schülerinnen und Schüler  
Chancen und Probleme der Industrialisierung und Globalisierung
  • Lebensbedingungen von Menschen in Industrie- und Entwicklungsländern, z.B. Kinder in Deutschland, Afrika und Südamerika
  • ... beschreiben kriterienorientiert die Lebensformen und Lebenssituationen bzw. Problemlagen von unterschiedlichen Sozialgruppen (z.B. Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Migranten, alten Menschen, behinderten Menschen oder Familien)
  • Kinder in der "Dritten Welt" - Lebensverhältnisse, Bedürfnisdeckung/Armut, Kinderarbeit
5   Die Schülerinnen und Schüler  
Identität und Lebensgestaltung im Wandel der modernen Gesellschaft
  • Lebensformen und -situationen von verschiedenen Sozialgruppen wie Kinder, Frauen, Männer, Senioren und Familien
  • ... beschreiben kriterienorientiert die Lebensformen und Lebenssituationen bzw. Problemlagen von unterschiedlichen Sozialgruppen (z.B. Kindern, Jugendlichen, Frauen, Männern, Migranten, alten Menschen, behinderten Menschen oder Familien)
  • Wozu dient die Familie - Aufgaben und Wandel
  • Geschlechterrollen
  • Behinderte
  • Umgang mit Konflikten im Alltag
  • ... erläutern die Bedeutung und den Stellenwert von Menschen-/ Minderheitenrechten anhand konkreter Beispiele
  • Zuwanderer in Deutschland
  • Probleme der Integration
6      
Die Rolle der Medien in Politik und Gesellschaft
  • Medien als Informations- und Kommunikationsmittel
 
  • Die Tageszeitung als Informationsmedium über lokale Belange
  • Das Fernsehen als Informations- und Unterhaltungsmedium
  • Computer/-spiele
 
Methodenkompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • beschreiben eingeführte Fachbegriffe aller Kompetenzbereiche und wenden diese kontextbezogen an,
  • arbeiten produktiv in Gruppen, nehmen Gruppenprozesse wahr und gestalten diese aktiv mit,
  • planen ein kleines, deutlich umgrenztes Interview/eine Befragung - auch mithilfe der neuen Medien - führen dieses durch und werten es aus,
  • erschließen selbstständig und in Kooperation mit anderen mithilfe verschiedener alter und neuer Medien sowie elementarer Lern- und Arbeitstechniken politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Sachverhalte,
  • stellen ausgewählte Sachverhalte korrekt und verständlich mithilfe verschiedener Präsentationsformen dar.
Urteilskompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • nehmen unterschiedliche Positionen sowie deren etwaige Interessengebundenheit wahr, erkennen Problemhaltiges und Kontroverses und verdeutlichen diesbezügliche Strukturmerkmale in elementaren Formen,
  • vollziehen unterschiedliche Gefühle, Motive, Bedürfnisse und Interessen von betroffenen Personen und Gruppen nach und schätzen erste Folgen aus Konfliktlagen für die agierenden Personen oder Konfliktparteien ab,
  • formulieren ein Spontanurteil und finden dafür eine angemessene und stimmige Begründung,
  • verdeutlichen an Fällen bzw. Beispielen mit politischem Entscheidungscharakter die Grundstruktur eines Urteils.
Handlungskompetenz Die Schülerinnen und Schüler
  • treffen exemplarisch eigene (politische, ökonomische) Entscheidungen und begründen diese in Konfrontation mit anderen Positionen sachlich,
  • erstellen exemplarisch in Inhalt und Struktur klar vorgegebene Medienprodukte (z.B. Leserbrief, Plakat, Flyer, computergestützte Präsentation) zu konkreten, anschaulich aufbereiteten politischen, wirtschaftlichen und sozialen Sachverhalten und Problemlagen und setzen diese argumentativ ein,
  • gehen mit kulturellen Differenzen im schulischen Umfeld angemessen um, d.h. sie suchen in konkreten Konfliktsituationen nach Verständigung und praktizieren Formen der Konfliktmediation,
  • nehmen eigene und fremde Interessen wahr, respektieren diese, setzen beide in Bezug zueinander und wenden Strategien der Organisation und Durchsetzung von Interessen und Positionen im Rahmen demokratischer Regelungen innerhalb der Schule und des persönlichen Umfeldes bei konkreten Anlässen an.

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Hinweis zur Leistungsbewertung

Die Fachkonferenz Politik/Wirtschaft hat am 11.03.2010 die folgenden Verfahren und Kriterien festgelegt, die bis zum Beschluss über das endg&oumlültige schulinternen Curriculum Politik/Wirtschaft der Leistungsbewertung zugrunde gelegt werden können:

  • mündliche Beiträge zum Unterricht (Qualität, Häufigkeit und Kontinuität der Beiträge)
  • Erstellen von Produkten wie z.B. Dokumentationen zu Aufgaben
  • Beiträge zur Öffnung des Unterrichts zum Umfeld der Schule
  • Beiträge zu Gruppenarbeiten
  • Erstellen und freies Vortragen von Referaten
  • kurze schriftliche Leistungsüberprüfungen
  • Führen eines Heftes
  • Unterrichtsbeiträge auf der Basis von Hausaufgaben

In die Note eines jeden Schulhalbjahres gehen alle im Zusammenhang mit dem Unterricht erbrachten Leistungen ein, das heißt, dass zum Beispiel die Ergebnisse schriftlicher Überprüfungen oder die Note für ein Referat keine bevorzugte Stellung innerhalb der Notengebung haben.

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